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1976 - Vom Außenseiter zum Marktführer.

Es scheint, als zähle diese Form der Gratwanderung zu Hubert Schöffels liebsten Tätigkeiten. Seine Strategie beschreibt er so: "Eine Vision mit Fleiß und etwas Glück konsequent umsetzen." Und damit liegt er nicht nur einmal goldrichtig. Zur richtigen Zeit liefert Schöffel das richtige Produkt. Und er setzt auf Innovation: Die elastische Bundhose und die elastische Cordbundhose geben in der Branche nun die Marschrichtung vor. Binnen zweier Jahre avanciert der Nobody aus Schwabmünchen zum Marktführer. Mittlerweile arbeiten über 100 Mitarbeiter bei Schöffel. Ebenso viele werden später in Lohnbetrieben beschäftigt. Der Erfolg macht dennoch nicht träge. 1974 wagt sich Schöffel, wenn auch mit Zögern, auf ein neues Feld: Anoraks. Ein Jahr später ist er auch hier die Nummer eins. Schöffel bleibt Pionier und entwickelt Neuheiten, die heute selbstverständlich sind. Winteranoraks werden erstmals mit Watte unterfüttert und abgesteppt, Berganoraks mit speziellem Schulterschutz, neuartige Kapuzen und austrennbare Innenjacken machen Schöffel zum unbestrittenen Marktführer. Ein maßgeblicher Einkäufer prägt das Wort vom "Wanderpapst". Auch die Idee, die Skihose über dem Stiefel zu befestigen, erblickt als Jethose in Schwabmünchen das Licht der Welt.