
ÖSV Alpin Damen jubeln in Soldeu

Eins und Drei. Die Ausbeute beim ersten WC-Rennen in Soldeu könnte besser kaum sein. (Fotos: GEPA)

Den Rückstand von 0,74 Sekunden aus dem ersten Durchgang wandelte Marlies Schild in einen Vorsprung von 0,60 Sekunden um.
Bei der Weltcuppremiere in Andorra haben Marlies Schild und Kathrin Zettel trotz schwieriger Bedingungen am Ende allen Grund zur Freude. Schild entscheidet nach Platz fünf in der Halbzeit den Slalom am Samstag für sich. Slalomsieg Nummer sechs der laufenden Saison. Kathrin Zettel fährt auf Platz drei und holt ihr zweites Saisonpodium. Gesprengt wurde das ÖSV Duo von der Schwedin Frida Hansdotter.
Nachdem der Riesentorlauf am Freitag wegen starken Windes abgesagt werden musste, entschied sich die Jury für die Vorverlegung des Slaloms auf Samstag. Im Nachhinein gesehen, war dies die absolut richtige Entscheidung. Zwar war der Slalom auch von Windböen beeinflusst, konnte aber ungehindert durchgeführt werden.
Marlies Schild:
„Im ersten Durchgang habe ich das richtige Gefühl nicht gefunden, ich denke, dass ich etwas zu aggressiv unterwegs war. Ja, es war war windig, aber ich denke, dass jede von uns mit dem Wind zu kämpfen hatte.
Das Gefühl ist wunderbar. Ich hab heuer schon sechs Rennen gewonnen. Heute war es etwas schwierig, weil ich zum ersten Mal heuer nach dem ersten Lauf nicht in Führung lag. Es ist aber gut zu wissen, dass ich auch gewinnen kann, wenn ich nach dem ersten Durchgang hinten liege.
Kathrin Zettel:
„Ich mag Andorra und den Hang hier in Soldeu. Das ist mein zweites Podium in dieser Saison. Für morgen habe ich mir heute ein echt gutes Gefühl geholt. Im ersten Durchgang bin ich etwas zu direkt an die Tore heran gefahren. Im zweiten Lauf hatte ich ein paar kleine Fehler im Steilen, bin aber sehr happy über mein Podium. Das bestätigt meine Slalomform und es ist schön, so eine Bestätigung zu bekommen.“
Michaela Kirchgasser startete nach einem schweren Fehler in ersten Lauf eine tolle Aufholjagd und platzierte sich auf Rang neun. Für eine geschlossen gute Mannschaftsleistung sorgten Carmen Thalmann und Alexandra Daum auf den Plätzen 12 und 13. Bernadette Schild klassierte sich als 20.






